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USV-Anlagen

USV-Anlagen

USV-Speichersysteme

ZSV-Anlagen

 

ZSV-Anlagen USV-Anlagen USv-Speichersysteme
SEIT MEHR ALS 30 JAHREN UNSER PARTNER
FÜR UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNG

USV ist die Abkürzung für „Unterbrechungsfreie Stromversorgung“,
im Englischen UPS „Uninterruptible Power Supply" genannt.

USV- Anlagen versorgen empfindliche und kritische Verbraucher mit einer neu generierten und geregelten Spannung, Strom und Frequenz. Sie haben die Aufgabe, Spannungsschwankungen und Spannungssppitzen sowie Verzerrungen des Versorgungsnetzes gänzlich zu eliminieren und die nachgeschalteten Verbraucher vom Eingangsnetz zu entkoppeln.
Die Anlage muß Unterbrechungen der Netzversorgung überbrücken, als Energiespeicher dient dabei eine Batterieanlage.

Die USV-Anlagen besteht aus folgenden Hauptkomponenten:

- Gleichrichter
- Ladeeinheit
- Wechselrichter
- Batterie


Weitere Komponenten der USV können sein:

- Leistungsfaktorkorrektur
- Netzrückschalteinheit (auch Elektronische Umschalt-Einrichtung, EUE, genannt) und Wartungsbypass
- Mikroprozessorgesteuerte Systemsteuerung und Bedieneinheit
 

Gleichrichter
Der Gleichrichter wandelt die Wechselspannung des Eingangsnetzes zur Gleichspannung um und versorgt damit den Wechselrichter und das Batterieladeteil der USV- Anlage. Der Leistungsgleichrichter mit Power-Faktor-Korrektur ist so ausgelegt, daß ein cos ? von > 0,95 am Eingang, auch bei unlinearer Belastung der USV- Anlage mit Crestfaktor 3:1, erreicht werden muss.

Ladeeinheit
Die Ladeeinheit lädt die Batterie nach vorangegangener Entladung und sorgt anschließend für die schonende Erhaltungsladung. Es dürfen sowohl von der Gleichrichterseite als auch von der Wechselrichterseite keine Wechselspannungsanteile (Ripple) zum Batteriesystem gelangen. Daher werden zusätzliche Filter eingesetzt. Die Ladeeinheit wird vom Mikroprozessor der Anlage gesteuert. Testzyklen und Ladeerhaltungsspannung sind den Umgebungsbedingungen angepasst um eine optimale Nutzung und Sicherheit der Batterie zu gewährleisten.

Wechselrichter
Der Wechselrichter erzeugt aus der Gleichspannung eine ein- bzw. dreiphasige Wechselspannung und versorgt damit im Dauerwandlerbetrieb die nachgeschalteten Verbraucher. Im wesentlichen besteht der Wechselrichter aus einer Transistor-brücke (die mit Pulsbreitenmodulation angesteuert wird) und einem Transformator. Die Transistor-Brücke besteht aus hoch überlastfähigen IGBT- Transistoren.

Batterieanlage
Die Batterie dient als Energiespeicher für den nachgeschalteten Wechselrichter. Sie besteht aus wartungsfreien, geschlossenen Bleibatterieblöcken und ist integriert in die USV- Anlage bzw. bei längeren Überbrückungszeiten in Batterieschränke, die auf das USV- Grundgerät abgestimmt sind.

Netzrückschalteinheit und manueller Wartungsbypass
Die Netzrückschalteinheit gewährleistet eine zusätzliche Redundanz zum Wechselrichter und schaltet im Falle einer Störung des Ausgangskreises unterbrechungsfrei und phasensynchron auf das Eingangsnetz. Nach Abklingen der Störung wird wiederum phasensynchron und unterbrechungsfrei auf den Wechselrichter zurückgeschaltet. Alle Hauptkomponenten der USV- Anlage sind über den Wartungsbypass ebenfalls unterbrechungsfrei und phasensynchron zu Wartungszwecken freischaltbar. In dieser Zeit ist die interne Elektronik spannungslos und die Verbraucher werden direkt über das Eingangsnetz versorgt.

Mikroprozessorgesteuerte Systemsteuerung
Die USV- Anlage muss über einen Mikroprozessor verfügen der die Systemkontrolle wahrnimmt. Sämtliche analoge Regel- und Messkreise, Bedienelemente, sowie die Kommunikationseinrichtungen werden vom Mikroprozessor überwacht.
Die Bedienung der USV- Anlagen muss dabei übersichtlich und anwenderfreundlich sein. Alle für die normale Funktion erforderlichen Betätigungselemente und Anzeigen müssen sich in einem Bedienfeld an der Frontseite der USV befinden.
Alle Alarme werden optisch und akustisch angezeigt. Eine Rückstellmöglichkeit der Alarmhupe ist so vorzusehen, dass dabei die optischen Alarme weiter angezeigt werden.

Schnittstelle und Fernsignalisierung
Die Anlage verfügt über potentialfreie Kontakte (über Optokoppler) mit folgenden Meldungen:

- Netz- oder Gleichrichterstörung
- Batterievoralarm
- Last am Netz
- Last am Wechselrichter
- Es muss gewährleistet sein, dass an diese Schnittstelle jedes gängige Betriebssystem, jede Shutdown-
  Software oder ein externer SNMP Agent angeschlossen werden kann.

Zur weiteren Kommunikation zwischen USV und EDV ist eine RS 232 Schnittstelle vorhanden. Hierüber wird im Fehlerfall der Shutdown eingeleitet bzw. nach Abschaltung des Rechners kann auch die USV abgeschaltet werden, die auch automatisch wieder hoch gefahren wird, sobald das Netz wieder vorhanden ist.

>> Download Katalog (PDF 23,8 MB)