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Lebensmittel richtig verpackt und etikettiert

foto äpfel

Qualitätsprüfung bei Verpackung schützt Unternehmer und Konsument

Lebensmittel richtig verpackt und etikettiert

Der Betroffene ringt nach Luft, die Lippen schwellen an, die Haut ist gerötet und juckt: klassische Symptome einer allergischen Reaktion. Trotz Allergen-Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln sind die Angaben auf Etikett und Verpackung oft unzureichend. Für mögliche Folgen haftet der Unternehmer. Mit einer objektiven automatisierten Qualitätskontrolle kommen nur korrekt etikettierte und verpackte Lebensmittel in den Handel.

Wie in allen Branchen mit hohem Qualitätsanspruch gilt auch im Lebensmittelbereich: Ein perfekter Produktions- und Verpackungsprozess ist erstrebenswert, dennoch beinahe unerreichbar. Auch in automatisierte Abläufe können sich Fehler schleichen. Rechtzeitig entdeckt und vom Verbraucher unbemerkt, hält sich der Schaden für den Her-steller in Grenzen. Im schlimmsten Fall jedoch ist er mit Rückrufaktionen, Klagen, Schadenersatzforderungen und damit einhergehendem Imageverlust konfrontiert. Eine geeignete objektive Qualitätskontrolle erkennt vorhandene Schwachstellen oder Fehler schon während der Verpackung und Auszeichnung. Schmachtl GmbH ist spezialisiert auf Lösungen zur 100 %-igen automatischen Qualitätsprüfung für den Lebensmittelbereich und kann auf über 15 Jahre branchenübergreifendes Know-how zurückgreifen. 

 

Stimmen Inhalt, Auszeichnung und Code überein?
Der Verpackungsprozess von Lebensmitteln bietet einige Herausforderungen,  vorhandene Schwachstellen bergen ein mehrfaches Risikopotential. Ohne sichere und geeignete Kontrollen ist die Gefahr von falsch ausgezeichneten Produkten, die das Werk verlassen, groß. Sind Mindesthaltbarkeits- (MHD), Ablauf- oder Abpackdatum richtig und korrekt angedruckt? Sind die Codes auf Ver-packung und Etikett gut lesbar und exakt platziert? Stimmt die Verpackung mit Inhalt und Barcode überein? Ist die Verpackung selbst in einwandfreiem Zustand? Mit diesen Themen müssen sich die Verantwortlichen auseinandersetzen. Der Konsument vertraut auf richtig,  klar und eindeutig ausgezeichnete Produkte und reagiert sehr sensibel und langanhaltend auf mögliche Fehler. 

 

Mit dem Vertrauen des Kunden behutsam umgehen
Was auf der Verpackung angekündigt wird, muss dem tatsächlichen Inhalt entsprechen, sonst ist der Konsument aus gutem Grund verärgert und wechselt zu einem Konkurrenzprodukt. DI Jürgen Neuhold, Leiter Lebensmittel-Cluster Oberösterreich, weist auf wichtige Änderungen hin: „Am 13.12.2014 tritt die neue EU-Lebensmittelin-formationsverordnung (LMIV) in Kraft. Diese hat zum Ziel, die Informationen für den Verbraucher zu verbessern. Die richtige Kennzeichnung von Allergenen hat dabei eine große Bedeutung.“ Kommt es etwa aufgrund falscher oder fehlender Allergen-Angaben am Etikett zu allergischen Reaktionen beim Verbraucher, haftet der Unternehmer selbst für die Folgen. Zudem ist das Vertrauen des Kunden in Produkte dieses Herstellers langfristig gestört.

Auch wenn in einem laufenden Prozess alles reibungslos läuft, kann es bei einem Chargenwechsel zu Problemen kommen. Die Grundverpackung ist beim neuen Produkt meist dieselbe – Dose, Flasche, Tube  – allerdings müssen Codes und Auszeichnung inkl. MHD dem geänderten Inhalt entsprechend angepasst werden. Beispielsweise wird bei Konservendosen die Oberseite und/oder die Banderole mit den neuen Produktinformationen und Codes bedruckt. Eine entsprechendes Kontrollsystem verifiziert fehlende, falsche oder unlesbare Auszeichnungen und schleust sie rechtzeitig aus dem Produktionsprozess aus.

 

Einen Sonderfall stellt der Export von Produkten in den asiatischen, speziell japanischen Markt dar. DI Neuhold erklärt das genauer: „Der japanische Markt ist sehr anspruchsvoll und durch hohe Kaufkraft und Qualitätsbe-wusstsein gekennzeichnet. Daher ist es wichtig, bereits vor Markteintritt mit den geeigneten Partnern das entsprechende Know-how in Bezug auf Etikettierung und Verpackung aufzubauen.“ Die erstklassige Qualität von Ware und Verpackung ist hier unabdingbar. Wird zum Beispiel ein schief aufgeklebtes Etikett am europäischen Markt  kaum bemerkt, kann das in Japan als persönlicher Affront aufgefasst werden.  Im schlimmsten Fall schickt der japanische Kunde den gesamten Container samt Inhalt zurück und bricht die Geschäftsbeziehung ohne weitere Erklärung sofort ab.

 

Korrekt verpackt und etikettiert
Das  Ziel des Produzenten ist damit klar definiert. Die Folgen bei falsch verpackten oder falsch ausgezeichneten Lebensmitteln  hängen davon ab, in welchem Stadium der Produktion sie bemerkt werden. Hier gibt es zwei Szenarien:

 

A Der Fehler bleibt vom Konsument unbemerkt: Erkennt der Hersteller den Fehler noch vor Auslieferung, bleibt der Schaden zwar begrenzt, dennoch verursacht er Kosten durch manuelles Nacharbeiten. Das falsche Etikett wird beispielsweise händisch entfernt und dem Produktionsprozess wieder zugeführt.

 

B Der Fehler wird vom Verbraucher bemerkt: Das ist das Worst-Case-Szenario für den Hersteller. Rückrufaktionen folgen, er ist im schlimmsten Fall mit Klagen und Schadenersatzforderungen konfrontiert, der Imageschaden ist beträchtlich. Das kann etwa durch fehlende Kontrollen bei der Umstellung auf ein neues Produkt der Fall sein.





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  Objektives Prüfsystem bringt zufriedene Kunden
Sichere und objektive automatische Kontrol-len in der Produktion schützen den Unter-nehmer vor schwerwiegenden Konsequen-zen. Schmachtl GmbH realisiert projektbe-zogene Gesamtlösungen zur automatisierten Qualitätsprüfung. Die Anwendungen reichen von Etiketten-, Verpackungs- und Vollstän-digkeitskontrollen über Oberflächen- und In-haltprüfungen bis hin zu Dimensionsvermes-sungen. Daneben übernimmt das 20-köpfige Schmachtl-Projektteam auch das Retrofit der gesamten an der Produktion beteiligten Anlagen. Die technischen Methoden dafür werden der jeweiligen Anwendung entspre-chend individuell angepasst. Den Schwer-punkt bildet der österreichische Markt. Da-durch ist das Unternehmen auch nach er-folgreicher Inbetriebnahme des Kontroll-systems für Serviceleistungen bei Bedarf schnell vor Ort.


DI Florian MARTIN
Produktmanagement
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