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Richtig verpackt und gekennzeichnet

Sys2read
Richtig verpackt und gekennzeichnet

Ein vom heimischen Systemanbieter Schmachtl GmbH entwickeltes Produkt stellt seit kurzem die von der EU geforderte Kennzeichnungspflicht für Verpackungen sicher.

Die neuen EU-Verordnungen zur Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln und deren Verpackung stellen Unternehmen in der Lebensmittelbranche vor große Herausforderungen. Wie lassen sich die geforderten Kriterien und Anforderungen erfüllen? Wie groß ist der Aufwand? Deshalb sind Experten aus anderen Branchen aufgerufen, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und sichere, auch von der Kostenseite her annehmbare Lösungen zu kreieren. Angespornt von dieser Aufgabe entwickelte unser 20-köpfiges Schmachtl-Systemtechnik-Team für diesen Zweck sys2read, ein abgeschlossenes System zum Erkennen von Codes. Das Scannerportal sorgt dafür, dass nur richtig verpackte und ausgezeichnete Produkte die Produktions- bzw. Verpackungsstätte verlassen. Eines der Scannerportale der Serie sys2read ist seit Dezember 2014 beim österreichischen Traditionsunternehmen Spitz im Einsatz.

 

Heimische Betriebe stärken
Die Qualität von Verpackung und Auszeichnung darf jener des Produktes um nichts nachstehen. Das ist eine der Anforderungen. Spitz GmbH bietet höchste Qualität – von Fruchtsäften über Backwaren und Konfitüren bis zu Mayonnaise und Ketchup. Sämtliche Produkte – auch für den Export – werden ausschließ-lich am oberösterreichischen Standort in Attnang-Puchheim hergestellt. Wir als österreichisches Unter-nehmen freuen uns besonders, wenn unsere Lösungen andere heimische Betriebe dabei unterstützen, die immer strengeren Richtlinien einzuhalten und dadurch auch international wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Sys2read


Scannerportal in der Praxis

Der technische Aufwand zum Integrieren von sys2read  ist gering, das System arbeitet effektiv und – was noch entscheidender ist – sicher. Bei Spitz bildet die Basis für die eigentliche Hauptanwendung des Scannerportals der auf die Auftragskarte gedruckte EAN-Code der jeweils verpackten Charge. Dieser dient als Referenzcode. Als erstes wird dieser Referenzcode mit dem zum Portal gehörenden Handlesegerät eingelesen. Ein Laufband befördert nun die verpackten Produkte dieser Charge unter dem Portal durch. Im nächsten Schritt wird der auf den Verpackungen angedruckte Code vom am Portal montierten Barcodeleser eingescannt und mit dem Referenzcode des Handlesegerätes verglichen. Stimmt ein EAN-Code nicht überein, wird das entsprechende Produkt automatisch aus dem Verpackungsprozess geschleust.

 

Individuell und maßgeschneidert
Die Funktionen aus der Grundvariante von sys2read werden von uns der jeweiligen Anforderung nach individuell angepasst und erweitert. Das Portal könnte beispielsweise auch zur Produktnachverfolgung eingesetzt werden, also zum reinen Registrieren der vom Laufband beförderten Codes, oder eben – wie bei Spitz – zum Ausschleusen von falsch verpackten Produkten.

 

Weiters hat der Kunde die Wahl zwischen einem laserbasierenden Barcodeleser, wie das bei Spitz eingesetzt wird und einem kamerabasierenden Lesesystem. Das kamerabasierende System speichert ein Bild jedes nicht-lesbaren Codes. Das bringt dem Kunden den Vorteil, dass er mithilfe dieses Fotos den Grund für die Nicht-Lesbarkeit eruieren kann.

 

Ein weiteres mögliches Feature ist das Registrieren der Code-Position. Denn diese ist bei manchen Verpackungen genau vorgeschrieben. Ist der Code falsch positioniert, kann der Kunde entscheiden, ob und wie diese Produkte automatisch ausgeschleust werden oder ob sie weiter im Verpackungsprozess bleiben.

 

Schmachtl Barcodepositioniersysteme


Bei der Konzeptionierung des neuen BPS hat Leuze neben den Anlagenbauern auch an die Instandhalter gedacht. Denn der Anschlussteil inkl. Parametrierung ist ein eigener Bauteil. Bei Beschädigungen am BPS kann diese einfach vom Anschlussteil genommen und durch ein neues ersetzt werden. Das neue BPS übernimmt über das Anschlussteil die vorhandene Parametrierung automatisch von der Steuerung und ist daher sofort wieder einsatzbereit. Auch die neue Befestigung des BPS spart Zeit: Mit dem Lösen von nur einer Schraube kann das BPS gewechselt werden und befindet sich danach millimetergenau an der ursprünglich justierten Position.

 

Als Zusatzfunktion gibt das BPS die Qualität der Barcodes aus. Individuell kann festgelegt werden, ab welcher Codequalität eine Warnung erfolgt. Der Anlagenbetreiber weiß somit rechtzeitig, an welcher Position sich die Codequalität verschlechtert und kann diese gezielt überprüfen und korrigieren.


Ein weiteres mögliches Feature ist das Registrieren der Code-Position. Denn diese ist bei manchen Ver-packungen genau vorgeschrieben. Ist der Code falsch positioniert, kann der Kunde entscheiden, ob und wie diese Produkte automatisch ausgeschleust werden oder ob sie weiter im Verpackungsprozess bleiben.

 

Zudem kann das Scannerportal für alle gängigen Schnittstellen ausgelegt werden, wie DeviceNet, Ethernet, EtherNet IP, MultiNet Plus, Profibus DP, Profinet, RS 232, RS 422, RS 485, USB. Das erleichtert die Integration in das bereits vorhandene System.

 

Die gesamte Applikationslösung des Scannerportals bei Spitz besteht aus Portal und Barcodeleser, Schalt-schrank, Software, SPS, einem Handlesegerät und der Inbetriebnahme. Als lieferantenunabhängiger Gesamtanbieter können wir dabei aus einem großen Produktpool unterschiedlicher Hersteller die für den Kunden am besten geeignete Applikationslösung zusammenstellen. Mit unserem Technischen Support bleiben wir auch nach Abschluss eines Projektes Ansprechpartner für unsere Kunden.

 

Auf unserem Messestand bei der SMART 2015 werden wir ein Schmachtl-Scannerportal der Serie sys2read präsentieren.

 

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